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2019 // Nürnberg, Germany

iSEnEC Newsroom

iSEnEC 2018: Die Energiewende braucht Weichen

Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einte an den beiden Veranstaltungstagen der iSEnEC 2018 die Frage: Wie kann die Energiewende gelingen? Welche Voraussetzungen muss nicht zuletzt die Politik schaffen, damit die Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem wirtschaftlich, sozial und ökologisch sinnvoll vonstattengehen kann? Dies diskutierten am 17. und 18. Juli rund 500 internationale Teilnehmer im Messezentrum Nürnberg. Trendthema bei der zweiten Ausgabe der iSEnEC war über alle Vortragsreihen hinweg die Sektorenkopplung, und in dem Zusammenhang die Rolle chemischer Wasserstoffspeicher (LOHC). Elf Unternehmen informierten in der begleitenden Foyer-Ausstellung und präsentierten ihre Innovationen und Forschungsschwerpunkte.

Im Kongressprogramm, bestehend aus 16 Vortragsreihen mit insgesamt 160 Vorträgen, wurde die gesamte erneuerbare Energiekette von der Erzeugung über Transport und Speicherung bis zur effizienten Nutzung betrachtet: Auf der Agenda standen die Themensegmente Integration, Städte, Gebäude, Baustoffe, Wind, Solar, Kraft-Wärme-Kopplung, Smart Grid, Speicher, Märkte, Simulation & Modellierung, Green Production, Nachwachsende Rohstoffe, Start-Ups, Mobilität sowie Elektrolyse/Brennstoffzelle. Die Teilnehmer kamen aus 20 Ländern, hauptsächlich aus Europa, aber auch aus Nordamerika und China: Entwickler, Entscheidungsträger und Strategen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nutzten die Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu informieren und auszutauschen.

Die Natur macht‘s vor

Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, vor, und meint damit einen Gesamtkreislauf auf Basis erneuerbarer Ressourcen für die Energieversorgung der Zukunft. Dafür braucht es nicht nur entsprechende Technologien und einen ganzheitlichen systemischen Ansatz, also die gemeinsame Betrachtung aller Komponenten, sondern auch das Engagement der Politik, die verlässliche Rahmenbedingungen schafft, wie nicht nur Dr. Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag, in seiner Keynote betonte.

Ein positives Fazit zieht nach zwei Kongresstagen der wissenschaftliche Leiter und Konferenzvorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Arlt: „Das Feedback von Teilnehmern, Referenten und Ausstellern war hervorragend. Die Vorsitzenden der Vortragsreihen lobten das qualitativ hohe Niveau der Sessions und die Diskussionsfreude der Mitwirkenden. Die Bandbreite der Themen zeichnet die iSEnEC aus. Erneut ist es uns aber auch gelungen, die Debatte um die Zukunft erneuerbarer Energien in der nötigen Tiefe zu führen.“

Hintergrund

Die NürnbergMesse veranstaltet das Dialogforum iSEnEC in enger Kooperation mit den Partnern Bayern Innovativ, Energie Campus Nürnberg, ENERGIEregion Nürnberg e.V., Fraunhofer Gesellschaft, Green Factory Bavaria, HI ERN, Stadt Nürnberg, Georg-Simon-Ohm Hochschule, ZAE Bayern, sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Es wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie. Ziel der Veranstaltung ist auch, national wie international die Sichtbarkeit der Kompetenzen für Erneuerbare Energien in der Metropolregion Nürnberg zu erhöhen.

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